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Facebook will mehr Werbegelder

„Was Marianne Dölz in diesem Jahr vorhat“, unter diese Schlagzeile stellt die Werben & Verkaufen ihre Ausgabe 5/2015 und widmet der Facebook-Country Managerin für die DACH-Region gleich acht Seiten.

Neben dem Einrichtungsstil der Facebook Deutschland-Zentrale in Hamburg geht es – wie angekündigt – durchaus auch um einige Entwicklungen für 2016. Dabei spielt vor allem das Geld der Werber eine Rolle.

Facebook will vor allem an die signifikanten Werbegelder im Bereich des boomenden Video-Advertisings. Dabei muss das Unternehmen im nächsten Schritt vor allem Vertrauen bei den Werbern gewinnen. Dies soll unter anderem über Kooperationen mit der GfK und Nielsen Ratings passieren. Die externen Medien-Abruf-Zähler sollen Facebooks täglich über acht Milliarden Videoabrufe weltweit verifizieren.

Auch mit der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung ist Facebook hierzulande im Gespräch, um „einen gemeinsamen Nenner zu finden und eine Zusammenarbeit, die unseren Qualitätsanspruch nicht unterminiert“ zu definieren, wie es Dölz formuliert.

Daneben ist vor allem das Mobile Advertising für Facebook wichtig. Schon heute nutzt eine signifikante Menge an Menschen die Plattform mobil. Im Dezember 2015 waren so durchschnittlich 934 Millionen Menschen täglich über mobile Geräte auf Facebook aktiv (Facebook-Statistik) – immerhin 85% aller Nutzer. Gleichzeitig aber investiert die Werbebranche Dölz zufolge nur ein Prozent der Brutto-Werbebudgets für Mobile Advertising. Das will Facebook ändern und Überzeugungsarbeit leisten.

Inwieweit das soziale Netzwerk auch seinen Messenger sowie die Tochter-App WhatsApp vermarkten will, lässt Dölz offen: „Bei WhatsApp stehen die Teams noch ganz am Anfang. […] Werbeplatzierungen innerhalb von WhatsApp sind aktuell nicht geplant.
Alle Werber, die auf eine Öffnung des Messengers für Marken hoffen, müssen sich ebenfalls noch gedulden. „Wir hoffen, dass wir dieses Jahr auch hier etwas vorstellen können“, bleibt Dölz vage. Immerhin, so weiter, seien die ersten Tests „vielversprechend“.

Insgesamt verspricht die Managerin: „2016 werden Sie sicher mehr von uns sehen“, und mancher mag das als Drohung ansehen. Dölz spielt damit vor allem darauf an, dass sich Facebook damit beschäftigt, wie es nach außen hin selbst gezielter und präsenter auftreten kann. Wir werden sehen, was Nutzern, Werbenden und Unternehmen in den nächsten 11 Monaten bevorsteht …



Das Team von FanpageKarma hat das eigene Analysetools angeworfen und die erfolgreichsten Facebook-Beiträge des Jahres ermittelt – und zwar auf Tagesbasis.
Herausgekommen ist ein beeindruckender Kalender, der für jeden Tag vom 01. Januar 2015 bis 126. Dezember 2015 die meist-gelikten und geteilten Beiträge zeigt.

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Überraschend: An den “Kalendersprüche auf Bildern”-Kreativen von Made my Day kommt – in absoluten Zahlen – keiner vorbei. Und wenn es einer ist, dann der FC Bayern sowie die Fussball-Nationalelf.

Der erfolgreichste Post mit Markeninhalt dürfte indes die Verlosung eines Thermomixers durch Radio Brocken sein. Daneben hat es nur ein Kinofilm in die Liste geschaft: Fast & Furious.

Zu den erfolgreichsten Marken-Postings gehören vor allem die Beiträge der Automarken Audi und BMW.

Grundsätzlich sollte man auch die Zahlen von Fanpage Karma relativieren, sie geben jedoch einen guten Eindruck davon, wie das Facebook-Publikum in Deutschland tickt. Deshalb allein ist die Auswertung einen Blick wert.



Facebook: Live-Streaming für verifizierte Seiten. Facebook führt mit ‘Live’ die Möglichkeit ein, das verifizierte Seiten Live-Streams anbieten können. Möglich über die mobile App. Bisher war dies nur verifizierten Personen über die App ‘Mentions‘ möglich.

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Buffer kauft Respondly. Die Konsolidierung des Marktes im Bereich der Social Tools schreitet voran. Nachdem Facelift vor wenigen Tagen socialbench übernommen hat, regt sich jetzt auch der US-Markt. Der Dienst Buffer übernimmt Respondly und integriert ihn unter neuem Namen in seine eigenen Dienste.

Content Marketing, Mobile Web und Nachhaltigkeit in der Kommunikation. Das sowie zwei weitere Punkte benennen zehn deutsche ExpertInnEn als Digital-Trends 2016. Keine Überaschungen, aber ausführlich begründet.

Was uns 2016 in Social Media erwartet. Trends, Potentiale und Erwartungen – some.io zeigt in einem ausführlichen Bericht, was uns in Social Media im kommenden Jahr erwartet. Teil 1 und Teil 2.

Kurzmeldungen

Nach 14 Stunden: Gerichtshof hebt WhatsApp-Blockade in Brasilien auf.

Edeka, Adidas und Mercedes – die viralsten deutschen Marken im Jahr 2015.

Bitkom und Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) gehen hart mit der neuen EU-Datenschutzreform ins Gericht.

Visualisierung: Social Media Fakten in Echtzeit.

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Über den Tellerrand

Erweiterung für Chrome & Safari filtern Deinen Facebook-Stream neu. Eine Browser-Erweiterung von Juraj Ivan filtert alle Inhalte wie Werbung oder ungewollte Empfehlungen aus dem eigenen Facebook-Stream. /via TNW

Instagram-Männer und Machtverhältnisse. Hinter dem Leiden der Instagram-Männer steckt mehr als nur eine Schaufel voller Humor, meint Marinela Potor bei den Netzpiloten. Zum einen könnte der Instagram-Ruhm der Frauen das klassische Rollenverhältnis auf den Kopf stellen. Zum anderen ist es aber eben auch die Kritik daran, dass wir möglicherweise zu viel Zeit damit verbringen, unser Leben für soziale Netzwerke künstlich in Szene zu setzen.

DIY-Socken pausieren Netflix-Stream. Netflix hat die Bastel-Anleitung für alle Binge-Watcher veröffentlicht. Mit Hilfe einer Beschleunigungselektrode in der Socke wird der Streaming-Dienst informiert, wenn der Zuschauer einschläft – und verhindert so, dass die Folge weiterläuft.

Das war die letzte Ausgabe von Daily für 2015. medienrauschen wünscht allen Lesern, Freunden, Kollegen und Kunden eine geruhsame und frohe Zeit durch die Feiertage. Wir lesen & sehen uns im nächsten Jahr!



WhatsApp in Brasilien geblockt. Weil Facebook Nutzerdaten in einem Strafprozess nicht rausrücken will, hat ein Gericht in Brasilien eine 48-stündige Blockade der beliebten Nachrichten-App veranlasst. Nutznießer: Die App Telegram.

Twitter: Weltherrschaft oder Tod. Im Silicon Valley genügt es nicht, Millionen zu erwirtschaften. Wenn ein anderer Milliarden scheffelt, lassen die Anleger den zweiten Gewinner fallen. Twitter ist ein Musterbeispiel für diese Denkart.

Topsy ist tot. Es war immer eine gute und günstige Möglichkeit für die schnelle Twitter-Suche zwischendurch: Das Twitter Analytics-Tool Topsy. Jetzt wurde der Dienst abgestellt – und hinterlässt eine Lücke.

Kurzmeldungen

50 Dinge, die Blogger 2016 nicht mehr tun sollten verrät Walter Epp.

Facebook lockert die Klarnamenpflicht – zumindest ein bisschen.

Unternehmenskommunikation: Verbraucher mit Informationen von Unternehmen unzufrieden.

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Über den Tellerrand

BILD auf neuem Kurs. Zum 1. Januar 2016 baut “Bild” die Redaktionsspitze um. Die Führungsspitze interviewt sich zum künftigen Weg selbst: Kai Diekmann, Tanit Koch und Julian Reichelt über ihre zukünftigen Rollen und Erwartungen.

Die neue EU-Datenschutzverordnung verändert unser digitales Leben – und das nicht zwangsläufig zum Schlechten, findet Max Biederbeck.

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We believe in play as a transformative agent in society, and we need more creativity to solve the world’s problems.
Why Lego’s CEO Thinks More Grown-Ups Should Play At Work



Zahlen über Snapchat sind Mangelware – trotz der Tatsache, dass pro Sekunde 20.000 Fotos geteilt werden. Bjoern Tantau hat den Versuch unternommen verlässliche Zahlen über Snapchat zu finden. Demnach wird der Nachrichten-Dienst mit Nachrichten-Verfallsdatum vor allem von Frauen genutzt; unter den Millennials in den USA ist der Dienst auf jedem dritten Smartphone installiert.

Große Pläne für Basic Thinking. Einst das persönliche Blog des Tausendsassa Robert Basic ist das Blog Basic Thinking seit Neustem eine GmbH. Mehrheitsgesellschafter ist Tim Schumacher, Chefredakteur Tobias Gillen hält 25,1%. Nächstes Jahr sollen ein weiteres Blog, eine App und ein Buch folgen.

Kurzmeldungen

Durchschnittlich 3033 Euro verdient ein Agentur-Texter ohne Führungsaufgaben im Monat, zeigt eine Umfrage.

Netflix ist – glaubt man mancher Erhebung – für einen Großteil des Internet-Traffics verantwortlich. Nun soll eine neue Codierung helfen, den Datenverbrauch um bis zu 20% zu senken.

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Über den Tellerrand

Seit heute, 9:01 Uhr dürfen die Reviews zu Star Wars veröffentlicht werden, ebenso wie Details zur Handlung von Das Erwachen der Macht. Wer mögliche Spoiler vermeiden will, sollte das Internet bis zum Kinobesuch also meiden …

Europaweite Datenschutzreform auf der Zielgeraden. Ein “Riesenschritt für starke Verbraucherrechte” soll es sein, sagt Jan Philipp Albrecht. Die neuen Regeln sollen ab 2018 gelten. Sie stärken das Daten-Selbstbestimmungsrecht von Nutzern und führen das “Recht auf Vergessenwerden” ebenso ein, wie Mindestalter für die Nutzung von Daten erhebenden Diensten – die betragen dann 13 bis 16 Jahre.
Die Einigung muss nun noch von EU-Ministerrat und EU-Parlament radifiziert werden, was als Formalie gelten dürfte.

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Letzter Ausflug ins TV total Land. Heute moderiert Stefan Raab die letzte Folge seiner seit 16 Jahren laufenden Kuschelsendung TV  total. Am Samstag verabschiedet sich der Showmaster dann mit einer finalen Ausgabe von Schlag den Raab (vorerst) vollständig aus dem deutschen Fernsehen. Horizont zeigt noch einmal die legendärsten TV-Momente Raabs. Bereits am Wochenende gab es bei ProSieben selbst ein Best of der 10 besten TV total-Momente. (Bild: Brainpool TV)



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