Wir sind medienrauschen.
Social. Content. Marketing.

Der neuste Crazy Shit in der sozialen Kommunikation!
Extra3 hat es schon vor einem Monat gewusst. Noch vor OpenSSL und Herzbluten. Es steigt ein neuer Stern am Social Media Himmel auf.

… schönes Wochenende! ;-)

remington



Viel wurde gesagt, geschrieben, geheult – über Facebook, die Reichweite, dass Facebook nicht mehr Dein Freund (also der, der großen Seiten) sei.

Hört. Auf.

Nehmt euch lieber 30 Minuten Zeit.
Und dann lest.

SUPER SUNRISE KEMP

Calm Down. Facebook Is Not Screwing You.

Wo Facebook nach wie vor funktioniert:
Mit guten Inhalten.

Darüber hinaus:
Es gibt kein Recht auf Gratis-Reichweite

Auch, wenn sich mancher fragt:
Lohnt sich eine Facebook-Page überhaupt noch für Blogs?

Dabei ist das Geheimnis:
Eine erfolgreiche Facebook-Page ist im besten Fall ein eigenständiges journalistisches Produkt, geschrieben von Menschen für Menschen“, sagt Heiko Hebig. Hauptberuflicher Weltverkleinerer, aka Facebook Partnership Manager. Und sein Chef ergänzt: “Mehr Inhalte posten, große Bilder verwenden, keine irreführenden Überschriften posten.

Neben Content ist Timing wichtig.
Ansonsten gibt es für Fans natürlich auch noch eine komplizierte Formel. Aber die sollten Sie nur anklicken, wenn Sie wirklich frustriert sind.

Das Problem, dass Seiten immer weniger gesehen werden, ist übrigens genau das Problem der Seiten: Wir Nutzer mögen zu viele davon.

2014 muss die Formel daher lauten: Werdet erwachsen, nehmt Fans ernst und schafft Inhalte, die gut sind. Inhalte, die von Nutzern als interessant empfunden werden.
Das galt übrigens schon 2013. Es hat da nur keiner Ernst genommen, als die ersten Berater anfingen, genau dies zu predigen.
Der beste Rat deshalb: “Marken sind im Ökosystem Facebook auf Augenhöhe mit Freunden, der Familie, Bekannten des Nutzers. Sie müssen zwangsläufig ihre Rolle als reiner Sender verlassen um wahrgenommen zu werden.

Und jetzt nehmen Sie sich eine Flasche Bier, weinen noch ein wenig und spucken am Montag wieder in die Hände. Diesmal aber richtig.

Schönes Wochenende!

Foto: anaa yoo, CC Lizenz



Männer die auf Ziegen starren mögen auch: Den Ziegen-Simulator. Ab 1. April auf Steam. Vielleicht.

Ziegen sind die neuen Katzen. Und wer schon immer einmal wissen wollte, was eine Ziege so ausgelassenes tut, wenn man ihr einen Menschen als Steuermann zur Tastatur gibt … der hat am 01. April die Möglichkeit es zu erfahren. Im Ziegen-Simulator.

ziegen-simulator

Goat Simulator is the latest in goat simulation technology, bringing next-gen goat simulation to YOU. You no longer have to fantasize about being a goat, your dreams have finally come true! WASD to write history.

Binnen drei Tagen hat es der Trailer zum Spiel immerhin bereits auf 3,3 Millionen Klicks gebracht.

Guten Start in die Woche wünscht medienrauschen



Es passiert. Während große Medienhäuser wie Madsack und auch Springer zunehmend am Journalismus sparen, wagen sich viele Journalisten in das Abenteuer der Selbstverwirklichung. Wirklich journalistisch arbeiten, ohne Diktat, nur dem eigenen Druck ausgesetzt.
Es mag idealistisch klingen – oder gar sein. Aber die Zeit ist reif. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA, oder Österreich …

Mit Fillmore wagt nun ein “Magazin für Wirtschaft, Innovation und Lifestyle” den Sprung ins Haifischbecken.

Das Magazin von Elisabeth Oberndorfer kommt aus Österreich – die namensgebende Straße des Magazins liegt in San Francisco. Eine Nachbarschaft, in der Innovation gelebt wird: Hier setzen Unternehmen neue technologische Lösungen ein, um ihr Geschäft zu fördern, und Kunden das Einkaufserlebnis zu verbessern.

Oberndorfer ist ausgebildete Journalisten. Berufserfahren beim österreichischen Standard. Und heute in den USA. In der zweiten Jahreshälfte will sie zurück – nach Österreich und Deutschland. Leben und Wirtschaften vergleichen.
In Fillmore geht es um junge, digitale Wirtschaft. Um das etwas bewegen. Ein Neuanfang. Nicht nur für Oberndorfer, wie sie gern sehen würde.



Getty Images öffnet sein umfassendes Bild-Archiv – künftig lassen sich Bilder kostenfrei in die eigene Website einbetten

Der Welt größtes Bildarchiv öffnet sich: Getty Images macht eine große Auswahl an Bildern für die kostenfreie Nutzung verfügbar.

Das Unternehmen bietet für ausgewählte Kollektionen künftig eine Einbettungs-Möglichkeit an. Über diese ist es Bloggern und Website-Betreibern möglich Bilder aus dem umfangreichen Archiv des Anbieters kostenfrei zu nutzen.
Voraussetzung: die Nutzung erfolg über einen zur Verfügung gestellten iframe-Code. Dieser liefert – ähnlich wie bei Instagram – ein Fenster aus, in dem das Bild direkt über die Getty Images-Seite geladen wird. Zudem wird ein entsprechender Hinweis auf Getty Images und den Urheber des Bildes mit ausgeliefert.

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Für Website-Betreiber ohne Foto-Budget ergeben sich durch die Öffnung neue Möglichkeiten eigene Artikel mit Bildmaterial zu versehen. Getty Images selbst schreibt in den Nutzungsbedingungen für das Einbetten vor: "Sie dürfen eingebettete Getty Images-Inhalte nur zur redaktionellen Zwecken (also im Zusammenhang mit Ereignissen, die berichtenswert und von öffentlichem Interesse sind) verwenden."
Nicht eingesetzt werden dürfen die Bilder für eindeutig gewerbliche Zwecke. News-Blogs, die sich über Werbung finanzieren, sollten die Bilder allerdings nutzen dürfen – Einschränkung hier ist die Nutzung in gesponserten Beiträgen.

Zudem behält sich das Unternehmen vor "Daten im Zusammenhang mit der Nutzung des eingebetteten Viewers und eingebetteter Getty Images-Inhalte zu erfassen" sowie "im eingebetteten Viewer Werbung anzuzeigen oder seine Nutzung anderweitig kommerziell auszuwerten, ohne Sie hierfür zu entschädigen". Datenschützer dürften hier wieder leicht nervös werden. Eine rechtliche Einschätzung des Services sollte es in den nächsten Tagen in diversen Anwaltsblogs zu lesen geben.
Zum Roll-Out zumindest verzichtet Getty Images noch darauf, die Werbeoption zu nutzen. Hier wird die Verbreitung der Funktion und die Akzeptanz entscheiden müssen, ob eine eingebettete Werbeform kommt. Klar ist jedoch: Getty Images selbst muss den Dienst irgendwann auch direkt finanzieren.

einbetten

Getty Images bietet direkt in den Bildern selbst zudem weitere Möglichkeiten das Material über Social Media-Kanäle zu teilen.

Wie auch bei eingebetteten Inhalten von Twitter, YouTube oder Instagram können die über fremde Server ins eigene Weblog oder die eigene Website geholten Inhalte irgendwann Lücken hinterlassen. Tweets, Videos und auch Bilder können ohne Kenntnisnahme des Einbetters gelöscht werden. Bloggern und Redakteuren muss dies bei der Nutzung des Angebots bewusst sein.



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