Wir sind medienrauschen.
Social. Content. Marketing.

Facebook, Google und Apple interessieren sich für journalistische Inhalte – ist das gut? Wie stark kann die Marke sein, wenn Leserinnen und Leser ihre Inhalte künftig größtenteils bei Facebook finden? Zwei Fragen, auf welche die taz versucht Antworten zu finden.

Sind die Zeiten der Anonymität im Netz vorbei? Was bedeutet es für unsere Freiheit, wenn Unternehmen wie Facebook helfen kann unsere Identität festzustellen?

Instagram wird Display-Werbekönig? Der Bilderdienst könnte in einigen Jahren in den USA mehr Geld mit mobiler Display-Werbung verdienen als Twitter und Google, orakelt Marktforschungsunternehmen E-Marketer in einer Studie.

Meerkat bäumt sich auf und integriert eine GoPro Unterstützung in seine App. Zuletzt hatte der Shooting-Star deutlich gegen den von Twitter gekauften Live-Streaming-Dienst Periscope Federn lassen müssen.

Über den Tellerrand

ZEIT startet ze.tt. Nach der Ankündigung, eine ZEIT für Kinder und Jugendliche zu machen, lässt der Hamburger Verlag das Produkt folgen. Im Web gibt sich ze.tt ein wenig wie eine Mischung aus Kita und Buzzfeed. Noch ist’s Beta, der Regelbetrieb startet im September; ZEIT stellt für das Projekt eine eigene Redaktion ab.

LeFloid & Co. machen Gaming Format im SWR. Verkehrte Welt: Während MTV die Kult-Gaming-Show Game One absetzte und deren Macher sich als Rocket Beans ins Netz verzogen, holt sich der SWR jetzt Lets Player und startet eine Show drumherum – 1080NerdScope soll ab August wöchentlich in 13- bis 15-minütigen Sendungen die Gaming-Welt ins TV bringen.

Bequeme Converse? Ein Frevel, oder? Converse überholt seine Schuhe – nicht von außen, sondern innen. Wie können die nur?



Facebook Videos: Mehr Personalisierung für Publisher. Facebook befeuert das Thema Video weiterhin stark und erweitert die Publishing-Funktionen. Unter anderem lassen sich Videos künftig beim Upload verstecken; außerdem können Zielpublikum & ein Haltbarkeitsdatum bestimmt werden.

Fünf Best Practice Tipps für Videos auf Facebook schiebt der Social Media-Riese neben den neuen Personalisierungs-Möglichkeiten auch gleich nach. Essenz: Story, Story, Story!

Facebook: Neue Sichtbarkeitseinstellungen für Beiträge von Seiten – nicht nur für Videos, auch für normale Beiträge rollt Facebook neue Sichtbarkeits-Optionen aus. Unter anderem kann jetzt Publikum nach Alter bestimmt werden.

Kapten & Son – Instagram Marketing Lehrstück. Drei Studenten aus Münster bringen eine Armbanduhr auf den Markt. Instagram-Stars machen das Produkt zum Must-Have – und die Gründer erfolgreich.

Wenn es Mist regnet

Vielleicht wäre es ein erster Schritt, den lästigen Begriff “Shitstorm” endlich sein zu lassen…” – Angela Merkel und LeFloid, Angela Merkel und das Flüchtlingsmädchen, Dieter Nuhr, … – letzte Woche war eine außergewöhnlich gefüllte Woche für den Internet-Mob. Das brachte einigen Bedarf zur Diskussion, wie wir uns im Netz eigentlich aufführen. Daran hat sich unter anderem auch Dieter Nuhr abgearbeitet – und dem Netz pauschal bescheinigt, Lynchjustiz und Pogromen anzuzetteln. Die Kritik am Shitstorm nimmt Hannah Beitzer in der Süddeutschen Zeitung zum Anlasse, Nuhr und das ewige Shitstorm-Geschreibe manch anderer auseinanderzunehmen: Wir alle sind der Shitstorm, und es ist Zeit den Begriff endlich aus unserem Vokabular zu vertreiben.

Lesenswert dazu übrigens, der Anfang des Monats bei nerdcore erschiene (lange) Text: Wie Hate-Speech das Netz verändert – und das Netz Hate-Speech. Darin analysiert René Walter die heißlaufende Diskussions-„Kultur“ im Netz, legt dar, wieso wir aktuell so oft in virtuellen Stürmen stehen und fragt: Was ist schlecht daran?
Wut-gesteuertes Sharing führt bei heißgelaufenen Debatten zu Lagerbildung im Netz” – und dieses Teilen ist dank sozialer Netzwerke heute eben schneller und viraler möglich als in den bis dato abgegrenzten Ecken des Netzes von einst.

Über den Tellerrand

Amazon, der Gigant – größer als Walmart. Das ist eine Zahl, die insbesondere in den USA für Aufsehen sorgt: Amazon ist am Markt jetzt mehr wert als Einzelhandelsriese Walmart – mehr als 250 Milliarden US-$. Beim Ertrag allerdings bleibt Walmart weiterhin König.

Meinungsportal The European vor dem Aus. Kein Umsatzbringer – alle Mitarbeiter müssen gehen, weder für die deutsche noch englischsprachige Version des European geht es weiter.

Lebenszeichen von Flickr. Der beliebte Fotodienst der 2000-Nuller-Jahre führt sein kostenpflichtiges Pro-Angebot wieder ein, der u.a. Statistiken und 20% Rabatt auf Adobe Creative Cloud-Abos beinhaltet.



Wo genau was gegessen wird – laut Instagram. New York ist der Welt Bacon-Hauptstadt, London die der Burger und Berlin die für Currywurst (wer hätte es gedacht?). Das und mehr macht die Instagram Food Capital Karte sichtbar.

Facebook mit Google durchsuchen. Google indiziert mehr und mehr von Facebook und neuerdings auch (wieder) Twitter. Die Lieblingskollegen verraten, wie sich Facebook mit Google durchsuchen lässt.

Was Instagram Influencer von anderen unterscheidet, und wie man sie findet – darüber schreibt Rémy Sager und ergänzt seinen Text um einige Links zu hilfreichen Tools.

Goodbye Google+ Photos, hello +Google Photos. Google zerlegt sein Social Network Schritt für Schritt – der Suchmaschinen-Riese gliedert sein Foto-Feature nun komplett aus dem Netzwerk aus. Da hilft nicht, dass mancher Google+ nach wie vor für das beste und tollste Social Network der Welt hält.

Über den Tellerrand

Die taffste Kaffeemaschine der Welt. Eine Kaffeemaschine, die mit dir auf das Matterhorn kommt? Oder in die Arktis? Die COFFEEBOXX macht deinen Hang zum Abenteuer mit …



Zurück aus dem Urlaub, hallo Internetwelt!

Instagram lässt sich jetzt im Web durchsuchen. Der Fotodienst hört die Wünsche vieler Fans (und Agenturen) – und macht das Durchsuchen seiner Bilder nach Hashtags, Orten und Nutzern nun auch im Web möglich.

Twitter schafft Hintergrundbilder ab – und Nutzer laufen Sturm. Twitter hat ohne Vorankündigung und über Nacht Nutzern eine Möglichkeit genommen, ihre Persönlichkeit auszudrücken. Der Dienst schafft die Wallpaper auf den Profilen größtenteils ab & erntet dafür massive Kritik.

Beme – neue Hype-App oder mehr? Ein neues Schwein im digitalen Dorf: YouTube-Sternchen Casey Neistat will mit seiner neuen App Beme das soziale Netz revolutionieren – und alle rufen Hurra! Beme ist bisher nur für iOS verfügbar und benötigt einen Einlade-Code zur Aktivierung. Ein erster Test.

News werden bei Facebook und Twitter wichtiger: Dass die Zahl der Newskonsumenten in den USA auf beiden Kanälen seit 2013 gewachsen ist, zeigt eine Studie des PEW-Research-Centers. Bei der Art der Nutzung gibt es jedoch Unterschiede.

Datensparsamkeit: Warnung, Warnung, Entwarnung

Justizminister Heiko Maas – der Mann, der uns mit der Vorratsdatenspeicherung die anlasslose, massenhafte Speicherung von (Netz-)Bewegungsdaten beschert – warnt vor der Daten-Sammelwut moderner, vernetzter Autos. Chapeau!

Andrea Voßhoff, die Bundesbeauftragter für den Datenschutz, warnt vor dem Einsatz von Fitness-Apps durch Krankenkassen. “Unabsehbaren Folgen” hätte der Einsatz, so Voßhoff.

Thorsten Dirks, frischgebackener Präsident des Branchenverbands Bitkom, hält die bestehende Datenschutzprinzipien der Bundesregierung hingegen für ein großes Hindernis: “Das Prinzip der Datensparsamkeit hat sich in fast allen Lebensbereichen überholt“, erklärte der Telefónica-Chef am Montag.

Über den Tellerrand

Gelbe Flut – Minions auf dem Weg zum Rekord. An der Farbe Gelb gibt es diesen Sommer kein Weg vorbei – gelbe Kekse, 2 Kalorien-Bonbons, dazu Werbung allerorten. Universal kippt uns in einem Marketing-Overkill mit den Minions zu. Das scheint an der Kinokasse tatsächlich zu helfen – in Deutschland arbeiten sich die kleinen gelben Helden in den Jahres-Charts kontinuierlich nach vorn.

minions



16. Juli 2010.
Hello World.

instagram-erstes-bild

Kevin Systrom, Mitbegründer und CEO von Instagram veröffentlicht das erste Bild auf der Plattform.
Vom ersten Hunde-Snapshot bis heute war es ein kurzer, bunter, vielfältiger Weg. Inklusive der 1 Milliarde US-Dollar-Übernahme durch Facebook im April 2012.

Heute verzeichnet Instagram als größte Stand-Alone Fotoplattform der Welt über 300 Millionen Nutzer, die täglich mehr als 20 Millionen Bilder ins Web laden.

Seit wenigen Monaten intensiviert Instagram das eigene Werbeangebot.

Zuletzt sorgte der Dienst in deutschen Medien für Aufmerksamkeit, weil die Bundesregierungen mit einem eigenen Stream für viele russische Trolle eine Anlaufstelle bot. Auch Stars und Marken aus aller Welt nutzen Instagram heute als Tool, um sich mit Fans zu verbinden. So zum Beispiel die 93jährige US-Kult-Komikerin Betty White, oder Justin Biber – der Star veröffentlichte kürzlich ein Bild seines Hintern, welches sich binnen kurzer Zeit zum erfolgreichsten Bild der Plattform entwickelte; und dann verschwand.
Daneben setzen viele Marken auf den visuellen Dienst. Selbst deutsche Marken beweisen, dass sie ein rasantes Wachstum auf der Plattform hinlegen können. So wuchs Mercedes Benz Deutschland binnen nur vier Wochen von 0 auf mehr als 25.000 Fans, heute liegen die Stuttgarter nach 12 wochen bei 76.600 Fans.



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