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Eine App erobert das Internet im Sturm: Mit Meerkat können (Twitter-)Nutzer live Video-Streams mit dem Smartphone erstellen und so Zuschauer in ihren Alltag mitnehmen.
„Wir werden Social Media neu erfinden“, ist sich Meerkat-Gründer Ben Rubin (Porträt im Guardian) sicher. Und wird von einer fast beispiellosen Welle der Aufmerksamkeit getragen. Seit dem Launch der App am 27. Februar ist ihm die mediale Aufmerksamkeit sicher. Und das aktuell laufende South by Southwest Interactive Festival dürfte ihn noch weiter tragen.

Streaming ist aktuell überhaupt das nächste Große Ding in Social Media. Das zeigen Plattformen wie YouNow, aber auch die der Kauf des Streaming-Dienstes Periscope durch Twitter. Der Micro-Blogging-Dienst hat mittlerweile übrigens die Möglichkeiten, Daten mit Meerkat auszutauschen eingeschränkt.

Daniel Fiene stellt die App ausführlicher bei RP Zeitgeist vor.
Meerkat übertragt den Gedanken Twitters – nur die aktuelle Sekunde zählt – perfekt in das Video-Format.

Video ist das große Thema für Nutzer in 2015. Streaming, auch es selbst zu tun, ist die Weiterentwicklung dessen. Stellt sich die Frage, wer all den Produzenten eigentlich noch folgen soll? Das wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Erste Firmen wie beispielsweise RedBull experiment bereits mit Meerkat …



Tumblr hat Reddit den Rang als Keimzelle für neue Memes abgelaufen, sagt Ryan Broderick von Buzzfeed: “Tumblr is the pipeline to youth culture online“. Mittlerweile aggregiert Buzzfeed die meisten Inhalte tatsächlich über den Blogging-Dienst. 
Das sowie nicht zuletzt der Hype um #TheDress, der von Tumblr ausging und dem Netzwerk einen gigantischen Traffic-Schub verpasste, dient Caitlin Dewey in der Washington Post zur Behauptung: Move over, Reddit: Tumblr is the new front page of the Internet.



Dass sich Google weg von der „Such“- hin zur „Antwort“-Maschine entwickeln will, ist ein offenes Geheimnis. Auf dem Weg stieß der Gigant schon diverse Webseiten-Betreiber vor den Kopf, weil er diverse Anbieter überflüssig macht: Wetter, Umrechnungen, Flugabfragen, Sport-Ergebnisse oder die Gewinner der letzten Oscars – auf all das weiß Google eine Antwort, ohne dass man die Seite verlässt.

Nun macht die Maschine einen neuen Vorstoß und will offenbar Rezeptseiten angreifen. So will man (mit diesmal lizenziertem Inhalt) Fragen der Art „Wie mache ich eine Bloody Mary“ künftig mit eigenen Rezeptkarten direkt beantworten, statt nur Suchergebnisse zu zeigen.

Bild von seroundtable.com

Anbieter reiner Rezeptdatenbanken ohne Community-Anbindung werden sich ein neues Modell suchen müssen …



In einer Analyse zum gestrigen Apple-Event schreibt Daniel Fiene: „Apple hat bei seinem Event am Montagabend gezeigt: Es geht auch ohne Jobs. Das liegt allerdings nicht an der Apple Watch. Der Star des Abends war jemand anderes.“ – und zwar neben dem neuen CEO Tim Cook das neue MacBook.

Joanna Stern sieht es im Wall Street Journal ähnlich. Sie sieht im neuen MacBook viel mehr als in der Apple Watch einen Revolutionär: „Like the first [MacBook] Air, this is Apple’s attempt to reimagine the laptop all over, now for the smartphone and tablet age. […] I think Apple will turn the laptop industry on its head (again)“.



Die Neuerfindung der E-Mail haben sich bereits viele Startups auf die Fahne geschrieben. Selbst Ansätze wie Wave und Inbox von Google konnten sich jedoch letztlich nicht durchsetzen.
Mit Mailburn tritt nun eine neue App auf den Plan, die das eigene Postfach mehr wie WhatsApp machen will. Ob ihr mehr Erfolg vergönnt ist?



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