Facebook uh oh oh!

Wir haben lange gerungen, ob wir Ihnen, werte Leser das hier wirklich antun wollen – oder sollen. Aber doch, ja. Wir warnen aber auch ausdrücklich. Vor gesundheitlichen Schäden, die durch das hören des “Facebook uh oh oh!”-Songs angerichtet werden können.

Wenn Sie den Song jetzt für einen schlechten Scherz oder gar eine Fan-Version halten. Weit gefehlt. Er stammt aus der Feder der Produzenten Jose Rodriguez, Timothy Touchton und – Ralph Siegel. Doch, ja. Der Ralph Siegel, der “unsere Nicole” mit einem Song ein wenig mehr Frieden auf die Welt bringen lassen wollte und den Grand Prix Eurovision de la Chanson gewann. Jenen Wettbewerb, der heute nur noch Eurovision Song Contest heisst.
Das mit dem Frieden hat sich Ralph Siegel wohl überlegt. Jetzt scheint Blitzkrieg seine Antwort auf die Frage zu sein, wie man eben jenen Eurovision Song Contest noch einmal gewinnen könne. Und so schickt er die Sängerin Valentina Monetta mit dem Song “Facebook uh oh oh!” für das Land San Marino ins erste Halbfinale des ESC 2012 ins aserbaidschanischen Baku.

Entschuldigung, von dem schröcklichen Gesinge ist uns kurz der Geist vernebelt.
Denn natürlich ist das ein Scherz. Weil nämlich der Song-Titel gegen die Regeln des Wettbewerbs verstoße, müsse er umgetauft werden. So entschied das oberste ESC-Gremium vor einigen Tagen. Schließlich mache Valentina Monetta hier Werbung wir Facebook. Wir sehen das fast anders – den Song könnte Frau Aigner künftig vor ihren Interviews spielen, dann könnte man ihre Befürchtungen, Facebook verharme die Jugend, fast schon verstehen.
Jedenfalls heisst der Song jetzt “The Social Network Song“. Streng gesehen kommt uns das auch bekannt vor.

Ist das grausam.

2007 - 2014, medienrauschen | Datenschutz | Impressum | Made with in Leipzig