@TatortWatch

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Der TATORT ist nicht nur ein sonntägliches Kulturgut. Auch auf Twitter sorgt die ARD-Krimi-Serie sonntags für Rekorde. Regelmäßig begleitet die deutsche Twittersphäre die Kommissare bei der Arbeit, kommentiert, ätzt und witzelt. Dass #tatort Sonntags in der Liste der meistdiskutierten Themen ist, überrascht schon lang nicht mehr.

Dem Hype um die TV-Ermittler will eine handvoll grüner Juristen aus Deutschland und Österreich künftig den Spiegel vorhalten. "Geht auch alles mit Recht und Ordnung im Tatort zu?", ist die zentrale Frage, die der neue Twitter-Account @TatortWatch beantworten will. Rechtsverstöße der Fernsehermittler sollen auf Twitter live kommentiert werden. Die Idee für den Account geht auf Sebastian Brux, Bürochef des Grünen-Parlamentariers Volker Beck zurück. Und man darf sich die Frage stellen: Nur ein Bundestagswahl-Gag oder mehr?

Selbst entscheiden. Dem Account widmen sich ausführlich u.a. der SPIEGEL, Süddeutsche, ZEIT und Meedia

Sieben Minuten Google+

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Sieben Minuten Google+ – mehr Zeit gönnten sich Nutzer auf dem Social Network von Google im März nicht.

Im Vergleich zu Facebook ist dies nicht einmal ein Wimpernschlag: Während der durchschnittliche Nutzer auf Google+ gerade einmal 6 Minuten und 47 Sekunden verbringt, sind es auf Facebook ganze 6 Stunden und 44 Minuten. Diese Zahlen liefert aktuell Nielsen.

Ein Google-Sprecher meint gegenüber Mashable, die Zahlen seien "weit entfernt" von dem, was die eigenen Zahlen zeigten.

Meinungsbildungsprozesse von Netzaktivisten

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Eine repräsentative Studie der Bundesregierung widmet sich dem Verhalten sowie den Meinungsbildungsprozessen sogenannter “Netzaktivisten”. Eines der Ergebnisse: “Für die Unter-30-Jährigen ist die Zeitung das Medium, auf das sie am ehesten verzichten könnten, während ihnen das Internet im Vergleich der anderen Mediengattungen mit großem Abstand als das wichtigste Medium erscheint.” Ein Schlag ins Gesicht aller Netzaktivisten dabei dann jedoch das Thema Glaubwürdigkeit: Demnach sind Twitter, Youtube, Blogs und soziale Netzwerk für die meisten Nutzer wenig glaubwürdig, wenn es um politische Informationen geht.
Alles wichtigen Daten der Studie, die sich aus 1.792 Interviews speist, gibt es bei Netzpolitik.

Lothar Matthäus nimmt die Dinge in die Hand

Frühlingsgrüße sendet Ex-Nationalspieler Lothar Matthäus seinen Fans und begrüßt sie mit einem Blumenstrauß in den Händen auf seiner neuen Facebook-Seite.
Was sicherlich nett gemeint war, ist im Jahr 2013 vollkommen anachronistisch und absurd. Weshalb der Mann, über den nicht erst seit seiner Heim-Doku-Soap halb Deutschland lacht, nun zur kleinen Mem mutiert. Denn das Netz nimmt Matthäus mit einem Tumblr-Blog auf die Schippe: “Loddar holding things” eifert dem Kult-Blog “Kim Jong-il looking at things” nach, in dem Pressebilder des toten nordkoreanischen Machthabers veröffentlicht wurden, auf denen er allerlei Dinge inspiziert. Nutzer können Bilder einsenden, in denen sie Matthäus Dinge via Grafikprogramm in die Hände legen.