Amazon startet virtuelle Währung

Amazon startet wie angekündigt seine virtuelle Währung "Amazon Coins". Nutzer eines Kindle Fires in den USA bekommen zum Start 500 Amazon Coins geschenkt, was einem Gegenwert von 5 US-$ entspricht.

Dass zuletzt Facebook mit der Einführung seiner virtuellen Währung eine Bauchlandung machte, scheint Amazon nicht zu scheren. So sieht Karsten Werner auf etailment zur Ankündigung der neuen Währung im Februar Amazon Coins weniger als "*Umsatzbringer, sondern Steigbügel für Amazon Payments*".

"*Wir werden weitere Möglichkeiten hinzufügen, Coins zu verdienen und auszugeben*", gibt Mike George, Amazons Vice President of Apps and Games, zum Start zu Protokoll. Vorstellbar ist also ein Belohnungssystem innerhalb des weitreichenden Amazon-Universums, bspw. durch das Schreiben von Produktbesprechungen.

Wann die virtuelle Währung den Sprung nach Europa schafft ist aktuell nicht bekannt.

“Facebook Home ist ein vollkommenes Desaster”

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"Facebook Home [...] is an unmitigated disaster", schreibt Andrew Leonard auf Salon.com über das neue "Overlay" für Android-Telefone. Das mit viel Aufmerksamkeit gestartete Facebook Home überzeugt in den ersten Tests der Kritiker nicht wirklich. Und das HTC First, jenes erste Telefon, welches von Haus aus mit dem Aufsatz auf Google Android kommt, bleibt wie Blei in den Regalen liegen. Nun hat sich AT&T gar entschieden den Verkauf des Smartphones komplett einzustellen. Facebook Home schaut aktuell nicht nach einem Erfolg aus – auch, wenn der Salon.com Review vorerst die Spitze der verbalen Verrisse ist – im Google Play Store landet Home zwar unter den Top-Downloads, bei den Nutzern ruft es jedoch wenig Freude hervor. // via Nico Bruenjes

A Facebook Update In Real Life

Wie würde das Update der Facebook-Überfläche und Spielregeln im echten Leben aussehen? Der Frage widmet sich ein äußerst gelungenes, witziges Video – von der „Privacy Door” über Werbung bis hin zum Tausch des Haustieres. Selbst ansehen (wenn Sie nicht bereits zu den 1,3 Mio. gehörten, die das Video bisher sahen).

@TatortWatch

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Der TATORT ist nicht nur ein sonntägliches Kulturgut. Auch auf Twitter sorgt die ARD-Krimi-Serie sonntags für Rekorde. Regelmäßig begleitet die deutsche Twittersphäre die Kommissare bei der Arbeit, kommentiert, ätzt und witzelt. Dass #tatort Sonntags in der Liste der meistdiskutierten Themen ist, überrascht schon lang nicht mehr.

Dem Hype um die TV-Ermittler will eine handvoll grüner Juristen aus Deutschland und Österreich künftig den Spiegel vorhalten. "Geht auch alles mit Recht und Ordnung im Tatort zu?", ist die zentrale Frage, die der neue Twitter-Account @TatortWatch beantworten will. Rechtsverstöße der Fernsehermittler sollen auf Twitter live kommentiert werden. Die Idee für den Account geht auf Sebastian Brux, Bürochef des Grünen-Parlamentariers Volker Beck zurück. Und man darf sich die Frage stellen: Nur ein Bundestagswahl-Gag oder mehr?

Selbst entscheiden. Dem Account widmen sich ausführlich u.a. der SPIEGEL, Süddeutsche, ZEIT und Meedia

Sieben Minuten Google+

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Sieben Minuten Google+ – mehr Zeit gönnten sich Nutzer auf dem Social Network von Google im März nicht.

Im Vergleich zu Facebook ist dies nicht einmal ein Wimpernschlag: Während der durchschnittliche Nutzer auf Google+ gerade einmal 6 Minuten und 47 Sekunden verbringt, sind es auf Facebook ganze 6 Stunden und 44 Minuten. Diese Zahlen liefert aktuell Nielsen.

Ein Google-Sprecher meint gegenüber Mashable, die Zahlen seien "weit entfernt" von dem, was die eigenen Zahlen zeigten.