Wir sind medienrauschen.
Social. Content. Marketing.

Jugendliche sind von Werbung in sozialen Netzwerken zunehmend genervt

Während Daten es Unternehmen immer leichter machen, immer spezifischer an genau die Nutzer heran zu treten, die man sich als Kunden wünscht, kommen sich gerade diese Kunden zunehmend verfolgt vor.
Damit tritt in der aktuellen Werbelandschaft quasi das Gegenteil der gewünschten Kundenbindung auf.

Weil immer mehr Marken um Aufmerksamkeit buhlen fühlen sich Nutzer zunehmend genervt. Auffällig: Dieser Umstand trifft mit 74 % der Befragten vor allem auf Digital Natives zu, zeigt eine aktuelle Studie von Lithium.

Lithium hat 2.000 Konsumenten durch verschiedene Altersgruppen befragt – von den Baby-Boomern bis hin zu aktuellen Generation Z. Demnach wird in Social Media vor allem die Zielgruppe der 16-19-jährigen sowie 20-39-jährigen umworben. Gerade diese Zielgruppe fühlt sich davon jedoch zunehmend genervt. Tatsächlich geben gar 56 % an, die massive “Verfolgung” durch Werbung in Social Media sei für sie ein Grund, die Nutzung von Facebook und Co. zu reduzieren.

In vielen Unternehmen ist das Retargeting derzeit ein heißes Thema. Es soll Kauflust und Kundenbindung steigern. Übertreibt man es damit jedoch, vertreibt man die Zielgruppe offenbar damit. Neben dem sinkenden Interesse am Produkt könnte vor allem auch dazu beitragen, dass Nutzer nicht verstehen, woher die Informationen für die maßgeschneiderte Werbung kommen. Daneben dienen soziale Netzwerke vielen Nutzern nach wie vor primär vor allem dazu, mit Freunden und Stars in Verbindung zu bleiben. Von Werbung fühlen sie sich in diesem Umfeld deshalb schneller genervt.



#verafake

Vier Wochen war Jan Böhmermann wegen des Schmähgedichtes (Für uns ja das ‘Unwort des Jahres 2016’) abgetaucht. Nun meldete sich der Satiriker mit seinem “Neo Magazin Royale” auf dem Bildschirm zurück und landet einen Mega-Coup. Seine Redaktion schmuggelt einen Fake-Kandidaten bei der RTL Sendung “Schwiegertochter gesucht” ein – einen schüchternen, Schildkröten liebenden Kerl …

Während man bei RTL heute Vormittag wohl mit großem Schock schnellstmöglich nach Erklärungen, Lösungen und Schuldigen sucht, amüsiert sich die Medienszene und der deutsche Teil des sozialen Netzes über die Geschichte.
Und einige Marken hängen sich an das, was unter dem Hashtag #verafake da die Runde macht.

Die Schildkröte schießt jedoch wohl Disney ab – das Unternehmen nutzt die Chance, um den bevorstehenden Start von “Nemo 2” zu promoten:



BMW WELCOMES - Künstliche Intelligenz

( Anzeige )

Bots sind das Trendthema. Erst letzte Woche hat Facebook mit der Erweiterung seines Messengers um Bots das Thema auch auf die ToDo-Liste von Kommunikations-Managern gesetzt.

Intelligente Programme und Maschinen werden uns von 2016 an nicht mehr verlassen. Wo wir ihnen nicht längst begegnen, werden wir sie bald finden. Im Internet, im Auto, in der Küche.
Künstliche Intelligenz – und das, was diese zumindest vortäuscht -, ist da!

Diesem Thema widmete sich nun eine Veranstaltung in München.

Vier Experten beleuchten im Rahmen der Reihe BMW WELCOMES – einem Live-Event in der BMW Welt München – unterschiedliche Aspekte des Themas künstliche Intelligenz.
Sie zeigen, wo eigenständig handelnde Bots schon heute aktiv sind, was uns in naher Zukunft erwartet und welche Herausforderungen Mensch wie Maschine auf dem Weg zu bewältigen haben.

weiterlesen



BMW integriert Snapchat

Nach Twitter und anderen Diensten integriert der Autohersteller BMW nun auch Snapchat in seine aktuellen Fahrzeuge. Über eine App innerhalb des Infotainment-Systems ConnectedDrive können Snapchat-Nutzer künftig direkt Videos aus dem Fahrzeug veröffentlichen.

Mit Video-Apps hat BMW bereits Erfahrungen gemacht. So lassen sich GoPro-Kameras bereits über das ConnectedDrive-System steuern.
Mit dem neuen Snapchat-Dienst geht der Autohersteller nun einen Schritt weiter. Über eine ab dem 04. April im ConnectedDrive Store erhältliche App kann direkt auf die Front-Kamera des Fahrzeugs zugegriffen werden. Darüber lässt sich auf Befehl ein Video aufnehmen, mit Location-Daten und Geschwindigkeit versehen und anschließend über ein verbundenes Smartphone mit Snapchat-App in die eigenen Geschichten bei Snapchat hochladen.

BMW bringt Snapchat ins Auto

Das BMW ConnectedDrive Infotainment-System lässt sich bereits mit Apps für Twitter oder auch GMail erweitern. Snapchat ist nun ein weiterer Schritt des Autoherstellers, sein System den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden nach anzupassen.
Die App wird kostenlos erhältlich sein, setzt jedoch im Fahrzeug ein verbundenes Smartphone voraus, über welches das Video dann über die Snapchat App geteilt wird. Das notwendige Update der Snapchat-App für iOS und Android wird vom Dienst selbst rechtzeitig veröffentlicht werden.

Hinweis vom 02. April 2016
Dieser Artikel entspricht nicht der Wahrheit. Es war der medienrauschen April-Scherz 2016. Thomas Gigold entschuldigt sich beim Newsfuchs Jens Twiehaus von turi2 und allen anderen, die auf uns reingefallen sind.



Twitter: Tweetdeck

Die 2011 von Twitter gekaufte App Tweetdeck erfreut sich in vielen Unternehmen und bei Power-Twitter-Nutzern gewisser Beliebtheit. Mit ihr lassen sich diverse Accounts, Streams und Suchen nebeneinander anordnen und so leicht im Auge behalten.

In einem lesenswerten Artikel stellt Katja Evertz das Programm Tweetdeck ausführlich vor und gibt 21 Tipps für die Arbeit mit dem Tool.

Gleichzeitig teilt Twitter nun jedoch mit: Die Unterstützung für die Windows-Version des Programms wird zum 15. April 2016 vollständig beendet. Nutzer mit dem Betriebssystem – das dürfte der überwiegende Teil der Business-Nutzer sein – sollen dann auf die Web-Anwendung unter tweetdeck.twitter.com umsteigen. Dort steht der Dienst mit gleichen Funktionen wie die App zur Verfügung – läuft dann eben nur in einem Browserfenster.
Ob die Windows-App nach dem Support-Ende vollständig leer bleibt oder es schlichtweg keine Updates mehr geben wird ließ Twitter nicht verlauten. Nutzer sollten sich allerdings wohl mit der Web-Version anfreunden. Ähnlich übrigens funktioniert Hootsuite.

 



2007 - 2016, medienrauschen | Datenschutz | Impressum | Made with in Leipzig