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Koppie Koppie - Screenshot

Warum man die Bilder der eigenen Kinder nicht ins Internet stellen sollte, darüber gibt es unzählige Texte – sie beleuchten das Thema aus allen möglichen Perspektiven. Denen der rechtlichen Aspekte, der ethischen und derer der Kinder. Wie werden Kinder reagieren, wenn sie in 10 Jahren ihr Babytagebuch im Netz finden – oder es ihrer Freunde tun?

Demnächst könnten sie sich auch noch fragen, weshalb ihr Fussballtrainer eine Tasse mit ihrem Babyfoto auf dem Schreibtisch stehen hat. Natürlich ist die Vorstellung absurd – oder?

Der Onlineshop Koppie Koppie macht es jetzt allerdings möglich. Denn er verkauft Tassen mit Bildern fremder Babys.
Dafür haben die Betreiber einfach freie Bilder bei Flickr zusammen gesucht und verkauft diese nun für knapp 16 Euro auf Tassen.
Süß, nicht wahr? Solange zumindest, wie es nicht das eigene Kind ist …

Dimitri Tokmetzis von De Correspondent beleuchtet das seltsame Angebot (englische Übersetzung) einmal aus rechtlicher Perspektive.

Der Twist: Tokmetzis steckt gemeinsam mit dem Designer Yuri Veerman selbst hinter dem Shop.
In der “WTF” getaufen Erklärung des Shops schreiben die Macher:
„*And yes, it’s a joke, but one that carries a serious message: freely sharing something on social media does not mean you have nothing to hide. After something has been shared, it is terribly difficult to determine the extent to which it’s still yours, and the extent to which others are allowed to use it.“



Twitter-Wal

Das Twitter Dilemma Vize-Produkt-Chef Kevin Weil und Vize-Entwicklungs-Chef Alex Roetter geben einen Ausblick auf die Entwicklung von Twitter in den kommenden Monaten. Dazu wagt Matthew Panzarino eine Einschätzung: Twitter fällt es immer schwerer, die unterschiedlichen Interessen von Nutzern und Investoren unter einen Hut zu bringen.

Währenddessen fragt sich ein österreichischer Journalist: Was für Rechte halte ich an einem veröffentlichten Tweet? Die Frage wirft Armin Wolf auf. Der sah sich gezwungen Tweets zu löschen, weil die SPÖ diese auf ihrer Website eingebunden hatte: „ich lasse mich nicht als Testimonial auf Parteiseiten missbrauchen“, twittert Wolf innerhalb der entstandenen Diskussion. Falsche oder richtige Aufregung – schließlich hat die Partei nur das Embed-Feature von Twitter genutzt. Ein Feature, dass bei nahezu allen modernen Plattformen bereit steht (Twitter, Facebook, Instagram) und YouTube erst überhaupt zum größten Videoportal gemacht hat.



Apple Car? Mercedes gelassen.

Baut Apple ein Auto?
Unter Leitung des ehemaligen Ford-Managers Setve Zadesky soll das Tech-Unternehmen seit rund einem halben Jahr entsprechende Pläne verfolgen. Mittlerweile umfasst das Team angeblich rund 1.000 Experten.
Während der ehemalige General Motors-Chef Dan Akerson Apple vor dem Einstieg in die Branche warnt, bleibt Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche gelassen: “Weltweit gibt es über hundert Automarken […]. Ob es da nun eine mehr oder weniger gibt, ist irrelevant“, sagt er in der Welt am Sonntag. Und das Petrolhead-Magazin TopGear erklärt derweil: Why Apple won’t build the ‘iCar’

Insgesamt ist vielleicht etwas weniger Hysterie angebracht.
Dass der Einstieg in die Branche weder einfach ist, noch (Apple-typisch-)hohe Renditen verspricht macht das Beispiel Tesla sichtbar. Das Unternehmen hat den Markt zwar populistisch ordentlich aufgerüttelt, blieb in den letzten Quartalen jedoch hinter der Erwartung von Analysten und Aktionären zurück.
Auch Google plant den Einstieg mit seinen selbstfahrenden Elektro-Fahrzeugen nur mit angezogener Handbremse.



Wann ein Meme zum Hit wird, haben bereits diverse Studien untersucht. Ars Technica hat nun einmal bei den Wissenschaftlern nachgefragt, die dazu forschen. Und ein wenig überraschendes Ergebnis gefunden: „If you want your meme to have a chance at being successful, do something original.



Facebook: Mobil nimmt zu, Mediakraft verliert Krachten

Facebook findet mobil statt / Umsätze. Satte 69 Prozent der Einnahmen generierte Facebook 2014 mit mobiler Werbung. Insgesamt belaufen sich die Netto-Erträge auf 2,94 Milliarden. Insgesamt greifen 1,19 Milliarden Nutzer im Monat mobil auf das Netzwerk zu – ein Plus von 26 % gegenüber dem Vorjahr. Zudem nimmt Video einen zunehmenden Stellenwert ein.

Blutet Mediakraft aus? Nach den Stars verlässt jetzt auch Mit-Gründer und „President“ Christopher Krachten das Vermarkter-Netzwerk Mediakraft.

Was Blogger verdienen. Auf Lousy Pennies gibt Stephan Goldmann Einblick in die Einnahmen, welche er 2014 mit seinen Blogs generiert hat. Jahresbericht eines Bloggers.

Was uns heute bewegt

Nintendo will bei Let’s Playern mitverdienen: Der Konzern künftig gern 40% der generierten Werbeeinnahmen. Und schadet sich damit langfristig wohl eher selbst.


Maker Dad ist ein Buch, dass sich (vornehmlich) an Väter mit Töchtern richtet, die gemeinsam DIY Experimente machen wollen. Les- und Einsetzbar natürlich auch für Mütter mit Söhnen, oder …



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