Die Geschichte hinter der wütenden Buchladen-Dame … #Misery

Aktuell macht ein Video auf Facebook und in Blogs die Runde.

… dieses Gefühl, nicht verstanden zu werden kennt sicherlich Jede/r.
Und so lustig dieses Video ist – es ist natürlich auch ein Fake. Paul Sheldon ist der Haupt-Charakter in Stephen Kings Roman ‚Misery‘. Vor fünf Jahren nun führte eine kleine Theatergruppe in Virginia die Bühnen-Adaption des Stücks auf – und zack: Dieses Video landete am 04.02.2011 vor der Ur-Aufführung im Netz. Dahinter steckt die ‚Generic Theater‘-Gruppe, die sich als‘Virginia’s Underground Theater‚ bezeichnet.
Scheint also ein guter alter Viral zu sein, der jetzt auf Facebook noch einmal seine Runde dreht. Wunderbar, wie das Netz immer wieder Perlen hervor bringt.

Hier das Original-Video auf YouTube.

Spielwelten genießen, statt sie zu erobern

Während Gamification – also die spielerische Motivation, etwas zu tun – zunehmend unseren Arbeitsalltag erobert, verweigert manch Spieler sich in Computerspielen den Regeln zu unterwerfen.

In Spielen kann man kämpfen, bauen und Hunderte Aufträge erfüllen. Doch Markus Böhm zum Beispiel hat selten Lust auf Action, er wandert lieber umher und bewundert die schöne Umgebung.
Gut zu sehen, dass ich und meine Kinder nicht der Einzigen sind, die Zeit in Minecraft lieber verbummelt, als Mission zu erfüllen …

Dein Algorithmus, der Rassist

Rechner sollen helfen, wo Menschen versagen: bei der Beurteilung anderer Menschen und dessen, was diese tun. Oder tun werden.
Das Problem: Algorithmen sind keineswegs objektiv; sondern nur so gut wie ihre Datenbasis. Und die ist nicht immer frei von Vorurteilen, weil sie die Welt nicht idealisiert sondern beschreibt.

Laura Höflinger im SPIEGEL (Print): „Auf Sexismus programmiert“. Auf Blendle. Oder von Sara Weber in der Süddeutschen: Wenn Algorithmen Vorurteile haben.

Artificial Intelligence’s White Guy Problem, in der New York Times von Kate Crawford.

Wie Memes unsere Kommunikation verändern

Wusstet ihr, dass sich das Wort Meme vom griechischen Wort mimema („etwas Nachgeahmtes“) ableitet? Der Begriff wurde 1976 vom Biologen Richard Dawkins geprägt und so abgekürzt, dass er sich auf „Gen“ reimt.

Noch mehr allerhand Wissenswertes hat Bianca Xenia Mayer bei Bento über das Thema Meme gesammelt – dort erklärt sie Mechanismus, Wirkung und die Beeinflussung der Kommunikation von Memes im Internet.

Facebook Videos: Welten ohne Ton

Satte 85 Prozent aller Facebook-Videos werden von den Nutzern ohne Ton konsumiert. Dies ergibt eine Auswertung von tausenden Videos. Für deutsche Facebook-Seiten kann medienrauschen die Zahl auf Basis von 1,3 Millionen Nutzern aus dem Alltag bestätigen.

Untertitel sind  deshalb Pflicht – vor allem für Videos, die Nachrichten oder Wissen vermitteln wollen.

Irrtümer beim Bloggen

Seit 16 Jahren veröffentliche ich Texte nun bereits im Web. In dieser Zeit kamen und gingen viele Trends, Listen und Tipps zum Bloggen. Die 10 Irrtümer aus 20 Jahren Webpublishing von Sven Lennartz jedoch sind Zeitlos. Dienstalte Blogger werden bei den 10 Punkten nicken, Neulinge können lernen.
Lennartz selbst ist der Gründer der Webzines Dr. Web und Smashing Magazine.

Agloe

Vor fast hundert Jahren wurde das Städtchen Agloe erfunden. Der Ort liegt in den USA – und auch nicht. Denn die Stadt  im US-Bundesstaat New York war lediglich ein Trick der Landkartenzeichner Otto G. Lindberg und Ernest Alpers, um sich gegen Kopierer zu schützen.

Solche Paper Towns wie Agloe gibt es mittlerweile viele. Agloe jedoch ist speziell. Denn wenn man hinfährt, merkt man: Es gibt diesen einen Ort irgendwie wirklich …
Wolfgang Luef war für das Magazin der Süddeutschen Zeitung dort.