Social-Media-Kompass des BVDW in Version für 2016 erschienen

Zum achten Mal erscheint der Social-Media-Kompass des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Das von einer Expertengruppe um Stefan Stojanow verfasste Dokument ist Pflichtlektüre für Social- und Community Manager, da es in der Fassung für 2016 über die Vermittlung reiner Basisinformationen hinaus geht und mehr als Trendbarometer fungiert. Der Kompass soll Orientierungsgeber vor allem für den Mittelstand sein und zeigt Trends und Entwicklungen auf.
Kernthemen dabei sind Social-Media-Marketing, Social Relations und Social Content. In 20 Artikeln werden Themen wie Messenger Bots und Influencer Marketing beleuchtet.

Direkter Download (PDF).

Passend dazu:
Der Bundesverband Community Management (BVCM) e.V. hat mit der Veröffentlichung des Stellenprofil Corporate Community Manager nach dem Social Media Manager und dem Community Manager seine Triage der aktuell wichtigsten Berufsbilder im Bereich der digitalen Kommunikation komplettiert.

Reichen dir die 1.000 häufigsten Wörter zur Kommunikation?

Nutzen wir komplizierte Worte nur, um unsere eigene Blödheit zu kaschieren? Und was passiert, wenn man nur die 1.000 gebräuchlichsten Wörter der eigenen Sprache gebrauchen würde, um einen Text zu schreiben?

Diese Frage stellte sich Morten Just und entwickelte den Editor EasyWrite. Dieser lässt ausschließlich die Nutzung der 1.000 häufigsten englischen Wörter zu, wenn man einen Text schreibt.

Was das für Reaktionen im Netz auslöste, darüber berichtet er in I doomed mankind with a free text editor.

Wann kommt EasyWrite auf Deutsch?

Readability macht Bookmarking-Dienst dicht

Der Dienst Readability schließt Ende September nach fünf Jahren die Pforten seines Bookmarking-Dienstes.

Mit der ‚Später Lesen‘-Funktion von Readability war es möglich, Texte aus dem Web zu speichern und für den späteren Konsum zu organisieren. Der Dienst verfügte neben Website und Browser-Plugins auch über eine eigene App.
Nun schließt Readability ziemlich überraschend und kurzfristig eben diesen. Den eigenen Nutzern empfiehlt man den Wettbewerber Instapaper, welcher ähnlich funktioniert. Eine weitere Alternative ist Pocket.

Über die Gründe für das virtuelle Zunageln des Dienstes schweigen sich die Macher aktuell aus.
Nicht betroffen vom Zusperren ist die Readability API, welche Websites und anderen Services erlaubt, Webseiten in einer auf Lesbarkeit reduzierten Form darzustellen.

Wird unser Internet-Ich künftig von Bots inszeniert?

Harvey Wilks schreibt auf Motherboard, wie er sein Social Media-Ich für 48 Stunden dem Bot Dol.io überlassen hat. Und auch, wenn man das als Werbung für den noch in einer geschlossenen Beta befindlichen Dienst seines Freundes sehen kann, so zeigt es doch, wie schlau autonom agierende Bots mittlerweile agieren können.

Kein Wunder also, dass schon heute ganze Bot-Netzwerke erfolgreich damit beschäftigt sind unsere Meinungen zu beeinflussen.

So viel verdienen Social Media Manager in 2016

So, Zettel und Stifte raus – jetzt geht es um Zahlen für das nächste Bewerbungsgespräch. Gehalt.de hat mit 1.685 Social Media Managern in Deutschland gesprochen und sich Gehaltszahlen nennen lassen.
Heraus kam eine Übersicht über die Durchschnittsgehälter nach Branchen und Unternehmensgröße.

Demnach beziehen Social Experts ein Durchschnittsgehalt von 39.821 Euro brutto im Jahr. Vor allem Erfahrung ermöglicht weit höhere Summen. Am schlechtesten verdient man im Hotel-Gewerbe, am Besten in der Banken- und Automobil-Branche.

Social Media Manager verdienen demnach zwar nicht so viel wie Marketing-Experten oder gar IT-Mitarbeiter, können in den kommenden Jahren jedoch auf einen sich weiter entwickelnden und damit sicheren Markt hoffen.

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Richten Trolle die Diskussionskultur im Netz zugrunde?

Das National Public Radio, das nicht-kommerzielle Hörfunknetzwerk in den USA, zieht Konsequenzen aus den rauer werdenden Tönen in Online-Diskussionen. Deshalb stellt das Netzwerk die seit 2008 auf der Webseite gepflegte Kommentarfunktion ab.

Damit folgt das Netzwerk einem weltweiten Trend: Mehr und mehr News-Seiten und Weblogs schaffen die eigene Kommentarfunktion ab.
Zum einen, weil der Aufwand, Trolle in Zaum zu halten, oftmals als zu hoch angesehen wird. Zum anderen aber auch, weil Diskussionen sich in soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter verschieben.

Dazu: Wie wir mit der Hetze fertig geworden sind – Michael Würz vom Zollern-Alb-Kurier berichtet auf Ubermedien über die Erfahrungen einer kleinen Lokalzeitung im Umgang mit Trollen.

Neue Top-Level-Domain für Blogger: WordPress-Macher vergeben .blog

Die hinter dem Open-Source-CMS WordPress stehende Firma Automattic hat sich Vergaberechte an der neuen Top-Level-Domain (TLD) .blog gesichert. Preis für die Rechte: Wohl um die 19 Millionen US-Dollar.

TLD .blog vorbestellen

Die Vor-Registrierungsphase für die TLD ist gestartet. Aktuell sind Domains ab vier Zeichen länge für einen Antrag möglich.

Je nach Name müsst ihr mit Kosten ab ca. 250 Euro rechnen, wobei die Jahresgebühr künftig 30 Euro kostet. Manche Domain wie blog.blog kostet in einem Versteigerungs-Modus aber bereits auch schon über 100.000 Euro.

Google will YouTube zu vollwertigem Social Network ausbauen

Ein wenig verzweifelt wirkt es schon, könnte aber erfolgreich sein: Google will einem Bericht von Venture Beat zufolge seinen Video-Primus YouTube mit weiteren Funktionen zu einem vollständigen Social Network ausbauen.
Über eine zusätzliche Plattform namens Backstage sollen Nutzer künftig auch auch reine Text-Nachrichten verfassen, Umfragen starten und Fotos hochladen können.

Google hat in den letzten Jahren stetig versucht ein eigenes Social Gegengewicht zu Facebook zu etablieren. Mit Orkut hatte man bereits 2004 den ersten Versuch unternommen – dies gar mit einigem Erfolg. Das aktuelle Google+ indes kann man als gescheitert beurteilen.

/via Google Watch Blog

Die Geschichte hinter der wütenden Buchladen-Dame … #Misery

Aktuell macht ein Video auf Facebook und in Blogs die Runde.

… dieses Gefühl, nicht verstanden zu werden kennt sicherlich Jede/r.
Und so lustig dieses Video ist – es ist natürlich auch ein Fake. Paul Sheldon ist der Haupt-Charakter in Stephen Kings Roman ‚Misery‘. Vor fünf Jahren nun führte eine kleine Theatergruppe in Virginia die Bühnen-Adaption des Stücks auf – und zack: Dieses Video landete am 04.02.2011 vor der Ur-Aufführung im Netz. Dahinter steckt die ‚Generic Theater‘-Gruppe, die sich als‘Virginia’s Underground Theater‚ bezeichnet.
Scheint also ein guter alter Viral zu sein, der jetzt auf Facebook noch einmal seine Runde dreht. Wunderbar, wie das Netz immer wieder Perlen hervor bringt.

Hier das Original-Video auf YouTube.

Spielwelten genießen, statt sie zu erobern

Während Gamification – also die spielerische Motivation, etwas zu tun – zunehmend unseren Arbeitsalltag erobert, verweigert manch Spieler sich in Computerspielen den Regeln zu unterwerfen.

In Spielen kann man kämpfen, bauen und Hunderte Aufträge erfüllen. Doch Markus Böhm zum Beispiel hat selten Lust auf Action, er wandert lieber umher und bewundert die schöne Umgebung.
Gut zu sehen, dass ich und meine Kinder nicht der Einzigen sind, die Zeit in Minecraft lieber verbummelt, als Mission zu erfüllen …