Die Tage des ¯\_(ツ)_/¯ sind gezählt – hier ist das „Shrug Emoji“

Mal ehrlich: Wie oft hast du Google bereits genutzt, um die richtige Version des Shrug-Emojis zu finden? Jenes kleinen ASCII-Männchens, welches die Hände hebt und sagt: IDGAF.

Diese Tage sind jetzt gezählt. Wenn du willst. Und iOS benutzt.
Denn mit der neusten Beta von iOS 10.2. kommt auch das im neusten Unicode-Standard (Version 9.0) enthaltene Schulterzuck-Emoji. Von den 72 neuen Elementen – darunter ein Gorilla und ein Selfie-Arm – sicherlich das bedeutendste.

Noch unterstützt wohl nur das kommende iOS den neusten Standard. Android sowie die zu erwartenden Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. werden in den kommenden Wochen und Monaten jedoch nachziehen.

Bis dahin – hier noch die Copy & Paste-Vorlage: ¯\_(ツ)_/¯

GEMA und YouTube einigen sich: Google zahlt

YouTube hat eine bahnbrechende Vereinbarung mit der GEMA getroffen, dank derer ihr ab heute noch mehr Musik eurer Lieblingskünstler auf YouTube genießen könnt.

Mit diesem Statement verkündet Google-Tochter YouTube heute auf seinem Weblog das Ende eines jahrelangen Streits. Die beiden Parteien hatten lange darüber gestritten, wie Künstler vergütet werden sollen, deren Musik auf dem Onlineportal abrufbar ist.

Die nun erzielten Einigung kann nicht nur als Meilenstein der deutschen Online-Geschichte gefeiert werden. Sie dürfte auch den Start des YouTube-Abo-Dienstes YouTube Red in Deutschland ankündigen.

Social-Media-Kompass des BVDW in Version für 2016 erschienen

Zum achten Mal erscheint der Social-Media-Kompass des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Das von einer Expertengruppe um Stefan Stojanow verfasste Dokument ist Pflichtlektüre für Social- und Community Manager, da es in der Fassung für 2016 über die Vermittlung reiner Basisinformationen hinaus geht und mehr als Trendbarometer fungiert. Der Kompass soll Orientierungsgeber vor allem für den Mittelstand sein und zeigt Trends und Entwicklungen auf.
Kernthemen dabei sind Social-Media-Marketing, Social Relations und Social Content. In 20 Artikeln werden Themen wie Messenger Bots und Influencer Marketing beleuchtet.

Direkter Download (PDF).

Passend dazu:
Der Bundesverband Community Management (BVCM) e.V. hat mit der Veröffentlichung des Stellenprofil Corporate Community Manager nach dem Social Media Manager und dem Community Manager seine Triage der aktuell wichtigsten Berufsbilder im Bereich der digitalen Kommunikation komplettiert.

Reichen dir die 1.000 häufigsten Wörter zur Kommunikation?

Nutzen wir komplizierte Worte nur, um unsere eigene Blödheit zu kaschieren? Und was passiert, wenn man nur die 1.000 gebräuchlichsten Wörter der eigenen Sprache gebrauchen würde, um einen Text zu schreiben?

Diese Frage stellte sich Morten Just und entwickelte den Editor EasyWrite. Dieser lässt ausschließlich die Nutzung der 1.000 häufigsten englischen Wörter zu, wenn man einen Text schreibt.

Was das für Reaktionen im Netz auslöste, darüber berichtet er in I doomed mankind with a free text editor.

Wann kommt EasyWrite auf Deutsch?

Readability macht Bookmarking-Dienst dicht

Der Dienst Readability schließt Ende September nach fünf Jahren die Pforten seines Bookmarking-Dienstes.

Mit der ‚Später Lesen‘-Funktion von Readability war es möglich, Texte aus dem Web zu speichern und für den späteren Konsum zu organisieren. Der Dienst verfügte neben Website und Browser-Plugins auch über eine eigene App.
Nun schließt Readability ziemlich überraschend und kurzfristig eben diesen. Den eigenen Nutzern empfiehlt man den Wettbewerber Instapaper, welcher ähnlich funktioniert. Eine weitere Alternative ist Pocket.

Über die Gründe für das virtuelle Zunageln des Dienstes schweigen sich die Macher aktuell aus.
Nicht betroffen vom Zusperren ist die Readability API, welche Websites und anderen Services erlaubt, Webseiten in einer auf Lesbarkeit reduzierten Form darzustellen.

Wird unser Internet-Ich künftig von Bots inszeniert?

Harvey Wilks schreibt auf Motherboard, wie er sein Social Media-Ich für 48 Stunden dem Bot Dol.io überlassen hat. Und auch, wenn man das als Werbung für den noch in einer geschlossenen Beta befindlichen Dienst seines Freundes sehen kann, so zeigt es doch, wie schlau autonom agierende Bots mittlerweile agieren können.

Kein Wunder also, dass schon heute ganze Bot-Netzwerke erfolgreich damit beschäftigt sind unsere Meinungen zu beeinflussen.

So viel verdienen Social Media Manager in 2016

So, Zettel und Stifte raus – jetzt geht es um Zahlen für das nächste Bewerbungsgespräch. Gehalt.de hat mit 1.685 Social Media Managern in Deutschland gesprochen und sich Gehaltszahlen nennen lassen.
Heraus kam eine Übersicht über die Durchschnittsgehälter nach Branchen und Unternehmensgröße.

Demnach beziehen Social Experts ein Durchschnittsgehalt von 39.821 Euro brutto im Jahr. Vor allem Erfahrung ermöglicht weit höhere Summen. Am schlechtesten verdient man im Hotel-Gewerbe, am Besten in der Banken- und Automobil-Branche.

Social Media Manager verdienen demnach zwar nicht so viel wie Marketing-Experten oder gar IT-Mitarbeiter, können in den kommenden Jahren jedoch auf einen sich weiter entwickelnden und damit sicheren Markt hoffen.

„So viel verdienen Social Media Manager in 2016“ weiterlesen

Richten Trolle die Diskussionskultur im Netz zugrunde?

Das National Public Radio, das nicht-kommerzielle Hörfunknetzwerk in den USA, zieht Konsequenzen aus den rauer werdenden Tönen in Online-Diskussionen. Deshalb stellt das Netzwerk die seit 2008 auf der Webseite gepflegte Kommentarfunktion ab.

Damit folgt das Netzwerk einem weltweiten Trend: Mehr und mehr News-Seiten und Weblogs schaffen die eigene Kommentarfunktion ab.
Zum einen, weil der Aufwand, Trolle in Zaum zu halten, oftmals als zu hoch angesehen wird. Zum anderen aber auch, weil Diskussionen sich in soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter verschieben.

Dazu: Wie wir mit der Hetze fertig geworden sind – Michael Würz vom Zollern-Alb-Kurier berichtet auf Ubermedien über die Erfahrungen einer kleinen Lokalzeitung im Umgang mit Trollen.

Neue Top-Level-Domain für Blogger: WordPress-Macher vergeben .blog

Die hinter dem Open-Source-CMS WordPress stehende Firma Automattic hat sich Vergaberechte an der neuen Top-Level-Domain (TLD) .blog gesichert. Preis für die Rechte: Wohl um die 19 Millionen US-Dollar.

TLD .blog vorbestellen

Die Vor-Registrierungsphase für die TLD ist gestartet. Aktuell sind Domains ab vier Zeichen länge für einen Antrag möglich.

Je nach Name müsst ihr mit Kosten ab ca. 250 Euro rechnen, wobei die Jahresgebühr künftig 30 Euro kostet. Manche Domain wie blog.blog kostet in einem Versteigerungs-Modus aber bereits auch schon über 100.000 Euro.

Google will YouTube zu vollwertigem Social Network ausbauen

Ein wenig verzweifelt wirkt es schon, könnte aber erfolgreich sein: Google will einem Bericht von Venture Beat zufolge seinen Video-Primus YouTube mit weiteren Funktionen zu einem vollständigen Social Network ausbauen.
Über eine zusätzliche Plattform namens Backstage sollen Nutzer künftig auch auch reine Text-Nachrichten verfassen, Umfragen starten und Fotos hochladen können.

Google hat in den letzten Jahren stetig versucht ein eigenes Social Gegengewicht zu Facebook zu etablieren. Mit Orkut hatte man bereits 2004 den ersten Versuch unternommen – dies gar mit einigem Erfolg. Das aktuelle Google+ indes kann man als gescheitert beurteilen.

/via Google Watch Blog